Beistellmühlen

Überblick

 Die Beistellmühlen der GSL-Baureihe 180/120 bis 180/430 wurden als Langsamläufer speziell für Anwendungen im Spritzgießbereich entwickelt.

Die Aufgabe des zu zerkleinernden Materials erfolgt über einen schallgedämmten Einlauftrichter.

Die Beistellmühlen dieser Baureihe werden je nach Aufgabenstellung auf niedrigem oder hohem Fahrgestell montiert und mit entsprechender Absaug-/Auslaufwanne komplettiert.

Neben den üblichen Vorteilen aller Langsamläufer, wie z. B. geringe Lärmemission und nahezu staubfreies Mahlgut, zeichnen sich die Beistellmühlen GSL 180/120 bis GSL 180/430 vor allem durch ihr Messer-, Rotor-, Quick-Snap-System und durch ihre gute Zugänglichkeit aus.

 

Technische Details

 

Spezialmesser erübrigen Einstellarbeit


Der Rotor ist mit Spezialmessern bestückt. Durch die Krümmung der Rotormesser im Schneidkreis,bleibt der erforderliche Schnittspalt auch nach dem Nachschleifen erhalten.
Lästige Einstellarbeit entfällt. Die Stillstandszeiten beim Messerwechsel reduzieren sich erheblich.Die Festmesser der GSL-Baureihe sind 4-fach wendbar und können zusätzlich nachgeschliffen werden.

 

Stabiles Rotorsystem


Die Rotorwelle ist beidseitig gelagert. Der Wellendurchmesser des Rotors ist aufgrund des Baukastensystems für die größte Rotorbreite ausgelegt. Durch die versetzt angeordnetenRotorscheiben sind immer nur einzelne Messer im Einsatz – so steht jeweils eine höhere Schnittkraftzur Verfügung.Alle Maschinen dieser Baureihe sind somit auch für die Zerkleinerung von kompakteren Materialienund dickwandigeren Angüssen geeignet.

 

Quick-Snap-System

Das Quick-Snap-System ermöglicht ein schnelles Abnehmen der geteilten Frontplatte zur einfachen Mühlenreinigung. Über zwei stabil ausgeführte Spannverschlüsse wird die Frontplatte auf derMahlkammer gehalten. Beim Abnehmen der geteilten Frontplatte wird die Schneidmühle über einen Sicherheitsendschalter abgeschaltet. Das vordere Rotorlager bleibt mit dem oberen Teil der Frontplatte stehen.

 

Gute Zugänglichkeit


Mit wenigen Handgriffen und ohne Werkzeug können die Mühlen geöffnet werden. Über ein Scharnierwird der Einlauftrichter über der Mahlkammer weggeklappt.
Nach dem Herausziehen der geteilten Frontplatte und des Absaugkastens ist die Maschine dadurchsehr gut zugänglich. Die Reinigung bei Farb- und/oder Materialwechsel kann somit äußerst schnellund einfach erfolgen
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